Abnehmen – Der Weg zur Wunschfigur

Abnehmen – der Weg zur Wunschfigur, im neuen Jahr zum Wunschgewicht

Die herrliche Zeit mit all den Naschereien und feistem Essen sind gerade erst vorüber. Und wenn ich ehrlich bin habe ich nicht im geringsten auf Ernährung und eine gute Figur geachtet. Ich habe es mir einfach gut gehen lassen, gegessen und genascht wozu ich Lust und Laune hatte! Das Ergebnis dieses Gaumenschmauses zeigt sich natürlich auf der Waage. Schlimm? Nein, für mich jedenfalls nicht! Ich habe die letzten Tage in guter Erinnerung und bereue nichts!

Ein neues Jahr steht vor uns. Viele haben in ihren Vorsätzen ihre Wünsche nach einer besseren Figur, ein bisserl abzunehmen, ein wenig für die Gesundheit zu tun Ausdruck verliehen. Es ist kein Geheimnis, das viele der gefassten Vorsätze alsbald wieder im Nirwana des Unbewussten versinken – in Vergessenheit geraten. Dabei ist es gar nicht so schwer, nein eigentlich ist es sogar leicht all dies umzusetzen was ich mir vorgenommen habe, wenn es mir wirklich wichtig genug ist!

Abnehmen Wunschfigur und eine bessere Gesundheit,

all dies lässt sich erreichen! Und bis zum Sommer, T-Shirt und Bikini Zeit, ist es ja auch noch ein gutes Stück hin. Wenn ich jetzt wieder beginne etwas für meine Figur zu tun brauche ich mich gar nicht anstrengen um bis zum Sommer abgenommen und eine gute Figur zu haben. Sechs, oder sagen wir fünf Monate sind ausreichend Zeit um sich in Form zu bringen.

Doch wozu das Alles, warum abnehmen?

Abgesehen davon, dass ein schlanker, halbwegs durchtrainierter Körper attraktiver wirkt, bietet ein geringeres Körpergewicht gleich mehrere gesundheitliche Vorteile.

Die Gelenke werden durch ein geringeres Gewicht deutlich weniger belastet, während das Risiko einer Herzerkrankung um bis zu 67% sinken kann. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Auch das Risiko, an Bluthochdruck zu leiden, wird um 40 Prozent gemindert. Abnehmen – der Weg zur Wunschfigur, ein sinnvoller Weg.

Wie aussen, so innen.

Neben verbesserten Blutwerten, wie z.B. Cholesterin, profitiert auch das Hirn. Studien zeigen das das Gehirn eines Menschen bereits ab dem 40ten Lebensjahr zu schrumpfen beginnt. Die Geschwindigkeit des Schrumpfungsprozesses hängt entscheidend vom Übergewicht ab. Übergewichtige Menschen bauen im vergleich zu gleichaltrigen schlanken Personen deutlich schneller Hirnsubstanz ab. Innerhalb der Studie wurde festgestellt das das Hirn eines 50jährigen Übergewichtigen dem eines 10 Jahre älteren normalgewichtigen Teilnehmers entsprach. Warum dem so ist  ist noch unklar. Ebenso unklar ist ob das Übergewicht sich auf den Schrumpfungsprozess auswirkt, oder ob das schrumpfende Hirn zu Übergewicht führt. Ein Grund zur Entwarnung sei das nicht, denn vorangegangene Untersuchungen haben gezeigt dass Übergewicht mit einem höheren Risiko für Alzheimer einhergeht. (*1)

Es spricht also viel dafür, sich für eine schlanke und sportliche Lebensweise zu entscheiden.

Einfach abnehmen?

Einfach ja, allerdings bin ich kein Freund von Diäten. Sie bringen neben einer erfreulichen Gewichtsreduktion meist auch gleich den Nachteil eines Jo-Jo Effektes mit sich, den ich nicht haben will! Wenn ich mein Gewicht reduziere möchte ich mich nicht immer wieder bemühen müssen abzunehmen, das wäre mir erheblich zu anstrengend und gleichzeitig auch frustrierend. Der Weg zu einer langfristig guten Figur beinhaltet meiner Meinung nach verschiedene, ineinandergreifende Bausteine, die aus eigenen Erfahrungen gemeinsam auch wirklich den gewünschten Erfolg liefern! Abnehmen – der Weg zur Wunschfigur und das ganz ohne Stress!

Alles beginnt im Kopf.

Die guten Vorsätze von Silvester sind meist schnell wieder passe sobald der Alltag einen wieder in seinen Bann zieht. Vorbei ist es dann mit dem Neuen, Veränderungen, so gut gemeint sie auch waren haben keine Chance mehr. Die Gedanken und Wünsche an eine bessere Figur, abnhemen, etwas mehr für die Gesundheit zu tun versinken wieder im Sumpf des alltäglichen Wahnsinns. Wer es schaffen will, wer wirklich etwas verändern und seine Ziele erreichen möchte muss es auch wirklich wollen. So manche Worte haben den Mund schnell verlassen, der gute Vorsatz ist ausgesprochen. Doch ist es auch wirklich so gemeint? Will ich das wirklich? Bin ich wirklich bereit dazu etwas zu verändern? Ich meine der Mensch ist ein Gewohnheitstier! Er lebt nach seinen ihm bekannten Mustern die es, im Falle einer Veränderung, zu erkennen wie zu ersetzen gilt. Nicht immer gelingt genau dies! Entweder sind einem die gefassten Vorsätze doch nicht so wichtig, ich habe es nicht wirklich ernst gemeint, oder ich will die möglicherweise auf mich zukommenden Veränderungen gar nicht erst in Angriff nehmen. Will ich also wirklich abnehmen? Bin ich bereit etwas für mich, meine Gesundheit und mein Wohlergehen zu tun? Bin ich es mir wirklich selbst wert? Genau dies sind die zentralen Fragen um die es geht! Kannst Du sie mit einem klaren JA beantworten wirst Du Deinen Weg finden!

Was also tun um sein Wunschgewicht zu erreichen und es auch langfristig zu halten?

Ich bevorzuge erfolgreich eine Kombination, die weit aus mehr bringt als jede Diät. Eine Kombination aus gesunder, bedarfsgerechter Ernährung, Bewegung und Balance. Ein Blick zurück hilft meist Dinge zu verstehen. Ich selbst habe in 2016 –12 Kg- abgenommen, aber das war nicht Alles! Ganz nebenbei habe ich etwas für meine Figur und meine eigene Gesundheit getan, ohne das ich mich dabei übernommen hätte. Ein kleiner Rückblick und wie es mir dabei erging kann Dir helfen Deine eigene Motivation und vielleicht auch Deinen Weg zu finden.

Ein Blick auf die Waage zeigte mir Anfang 2016 ein Gewicht von 83,5 Kg an. Nicht weiter schlimm. Mit knapp 176 cm Größe fühlte ich mich eigentlich recht wohl. Lediglich der „Rettungsring“ im Bauch- / Hüftbereich störte mich. Sportlich aktiv war ich nicht im geringsten. Ab und zu eBike fahren, das musste reichen. Ich habe seit Jahren Probleme mit der Halswirbelsäule, die immer wieder zu unangenehmen Schmerzen mit der Folge einer gehörigen Portion Medikamente führten. Eine überzeugende Reha im Jahr 2014 zeigt mir das es auch anders gehen kann. Genau daran erinnerte ich mich. Von meinem Orthopäden bekam ich auf meinen Wunsch hin „Reha-Sport“ verordnet, den ich in Angriff nehmen wollte. Mein Weg führte mich in ein Fitness Studio. Es waren bereits einige Wochen vergangen und so zeigt die Waage beim Gesundheitscheck bereits ein Gewicht von knapp unter 85 Kg an. Zudem ist ein Körperfettanteil von 24% nicht gerade als ideal zu betrachten. Das war zu viel! „Was hältst Du davon, wenn wir in diesem Jahr etwas für uns und unsre Figur tun?“ war die Frage an meine Lebensgefährtin. „Finde ich gut“, so ihre Antwort. „Ok, ich nehme 10Kg ab“, war meine Antwort. Den Weg in´s Studio habe ich bereits nach wenigen Wochen aus den Augen verloren. Die mir leibgewonnenen Süßigkeiten aber verschmähte ich weiterhin. Ich meine es ist nicht leicht auf eine 300gr. Tafel Nosiette zu verzichten. Das Zeug schmeckt verdammt gut! Und die anderen kleinen Naschereien drumherum auch! Dennoch liess ich genau diese konsequent weg. Nahezu unbemerkt, also ohne das ich mich weiter um mein Gewicht kümmerte, verringerte sich dieses. Die ersten 5Kg verliessen mich ohne das ich mich hätte anstrengen müssen. Im September, meine Lebensgefährtin hatte ihr Gewicht nicht verändert, fasst Sie Ihren Entschluss etwas für sich zu tun. „Kommst Du mit nach Weight Watchers?, Alleine ist es schwieriger für mich“, so ihre Bitte, der ich zustimmte, ohne zu wissen was genau auf mich zukommen sollte. Gemeinsam begaben wir uns also Ende September zu einem Gruppenabend. Ich war nicht alleine, ein weiteres männliches Wesen befand sich unter den mehr als 15 Teilnehmerinnen. Durchatmen. Die Waage zeigte mir das ich wieder etwas zugelegt hatte. Zudem wurde abends gewogen, was einen beträchtlichen Unterschied zum morgendlichen Gewicht ausmachen kann! 79,6Kg war mein Startgewicht bei Weight Watchers.

Was bietet Weight Watchers?

Weight Watchers ist keine Diät! Das ist auch gut so! Lebensmittel aller Art werden bei Weight Watchers durch Punkte, den so benannten „Smart Points“ bewertet. Je mehr Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren und desto weniger Zucker ein Lebensmittel enthält, desto weniger Punkte erhält es. So weit. Essen kannst Du so viel wie Du willst, so lange Du in Deinem Punktebudged bleibst. Dieses errechnet sich aus Deinem Alter, Größe, Geschlecht und nicht zuletzt aus Deinem Gewicht. Hinzu kommt ein Wochenbudget an „Smart Points“ auf welches Du zurückgreifen kannst. OK, so weit war das verstanden. Die erste Woche verlief hochmotiviert. Ja, ich wollte weiter abnehmen, mein „10Kg“ Ziel erreichen, schliesslich habe ich es mir vorgenommen! Abnehmen – der Weg zur Wunschfigur funktioniert!

Eine Umstellung der Gewohnheiten

und zwar langfristig ist das Prinzip hinter einer erfolgreichen Gewichtsreduktion. Ein Prinzip welches Zeit braucht und das im Weight Watchers Konzept verankert ist. Du beginnst Dich intensiver mit dem auseinander zu setzen was Deinem Körper Energie für den Tag geben soll, also Deiner Nahrung. Eigentlich ist genau dies nicht unbedingt notwendig, da Du Dich lediglich an Deine „Punktzahl“ halten solltest. Mich hat es dennoch interessiert. Doch Weight Watchers ist mehr. Leben besteht nun mal nicht nur aus essen, auch wenn manche das so sehen mögen und wir dann die Ergebnisse sehen… Weight Watchers integriert ein umfängliches „Feel Good“ Konzept, welches Dich zu Deinem persönlichen Wohlfühlprogramm animieren soll. Sich gut fühlen, ein wenig aktiv zu werden und gutes Essen verschmelzen im laufe der Zeit zu einer angenehmen Einheit. Vorausgesetzt Du willst es. Niemand wird zu irgendwas gezwungen!

Ein wenig aktiv werden,

egal in welcher Form, gehört zu den Bausteinen für eine langfristige Gewichtsreduktion und wird zu einem Erfolgsschlüssel für eine gute Figur. Wenige Tage nach meinem „Einstieg“ bei Weight Watchers habe ich meinen Weg zurück in´s Studio gefunden, den ich bisher auch nicht mehr aus den Augen verloren habe. Aller Anfang scheint erscheint zunächst schwer und so musste auch ich mich in den ersten Tagen mit meinem inneren Schweinehund auseinander setzen. Nach der Arbeit, die bei mir erst um 18.30 Uhr endet, noch in´s Studio? Ja! Muss das sein? Ich würde lieber auf die Couch! Nein, es muss sein! Warum? Weil es mir danach besser geht! So liefen meine inneren Dialoge zunächst ab, verstummten aber bereits in der zweiten Woche. Der innere Schweinehund hatte verstanden das ich es so wollte und ich bekam stets die Rückmeldung das ich mich einfach ein wenig besser fühlte. Das Training war „maschinengestützt“ und ich konnte nichts falsch machen. Das Studio bietet mir gleichwohl die Möglichkeit selbst im Winter aktiv zu bleiben, genau dann, wenn ich bei Schmuddelwetter keine Lust habe mich draussen sportlich zu betätigen. Abnehmen – der Weg zur Wunschfigur Training hilft weiter!

Balance

Damit meine ich meine innere Balance ist für mich ebenfalls eine wichtige Grundlage. Das mag bei jedem anders sein, aber fühle ich mich z.B. durch zu viel Stress nicht wohl beginne ich mehr und vor allem süsses zu essen. Sport ist für mich ein Ausgleich, der mir einerseits hilft körperlich fit zu werden und es auch zu bleiben, andererseits hilft er mir den Kopf frei bekommen und abzuschalten. Es ist ein Unterschied ob ich abends kaputt und gestresst, oder, durch den Sport, angenehm müde in´s Bett gehe. Feel Good ist ein weiterer Baustein von Weight Watchers. Mit dem Rad oder eBike unterwegs zu sein gehört für mich zum persönlichen Feel Good Programm. Gerade wenn ich alleine unterwegs sein kann wird es möglich den Kopf frei zu bekommen. Dank möglicher e Unterstützung mache ich mir keine Gedanken mehr über die Wege, welche ich fahre. Im Gegenteil ich geniesse es überall dort unterwegs sein zu können, wo ich es will. Ich kann jederzeit die Unterstützung aktivieren, muss es aber nicht. Pilgerwege, abseits der großen Verkehrsschlagadern, inmitten Mutter Natur helfen mir in eine andere, unsere wirkliche Welt einzutauchen und den alltäglichen Sumpf zu verlassen.

Was genau mache ich?

Einerseits ernähre ich mich weitestgehends nach der Weight Watchers Idee. Zudem gehe ich, meist drei mal die Woche, in´s Studio und power mich aus. Es hilft mir gleichwohl die eigene Muskulatur auszubauen und hierdurch Entlastung für meinen Rücken zu erhalten. Eine stützende Muskulatur lässt vieles leichter von der Hand gehen, schützt Bandscheiben, entlastet Gelenke und sieht dazu noch gut aus. Ein weiterer Baustein sind meine Reisen. Es sind kleine Auszeiten, die mir den Weg zurück in´s hier und jetzt erleichtern, mir ermöglichen Abstand zu gewinnen und Kraft zu tanken. In diesem Fall nicht körperlicher sondern seelischer Natur. Das war´s auch schon, zumindest fast. Nicht viel, aber effektiv! Ein kleiner aber wichtiger Nebenschauplatz liegt in den eigenen Gedanken verborgen. „Was Du heute denkst – wirst Du morgen sein…“, deutet darauf hin das Du Dich mit guten Gedanken umgeben solltest. Ich meine damit nicht das Du das Negative nicht zur Kenntnis nehmen sollst. Nimm es wahr, allerdings eben nur wahr und mache es Dir nicht zum täglichen Gedankenkarussel. Es gibt wichtigeres zu tun! Doch dies ist ebenso wie mein eigener Weg eine andere Geschichte, die ich an anderer Stelle erzähle.

Was habe ich erreichen können?

Innerhalb eines Jahres, genauer in 10 Monaten, habe ich 12 Kg Gewicht verloren.Meine Fettwerte habe ich halbiert während ich innerhalb des letzten Quartals zugleich meine Muskelmasse um 5 Kg habe erhöhen können. Mit 72,8 Kg beende ich 2016, welches zugleich mein „Einstiegsgewicht“ für 2017 wird. Abnehmen – der Weg zur Wunschfigur ist nicht schwer!

Ich hoffe mein eigener Weg kann Dir zur Inspiration werden, denn unsere

eigene Gesundheit ist das höchste Gut welches wir besitzen.

(*1)

Quelle: Lisa Ronan: Obesity associated with increased brain-age from mid-life. Neurobiology of Aging, 2016; DOI: 10.1016/j.neurobiolaging.2016.07.010

2017-01-05T09:42:54+00:00 Dezember 31st, 2016|Abnehmen & Figur Formen, Figur & Fitness, Fit und Gesund|