AUSZEIT ODER AUSSTEIGEN?

EINSCHLAG EINER KANONENKUGEL

Manchmal schlägt auch im Leben unerwartet eine Kugel, oder der Blitz ein. Kalt erwischt es einen und plötzlich ist vieles anders als zuvor. Mag es die Gesundheit sein welche nicht mehr so will, das Ende einer Karriere, weil das Unternehmen dicht macht, eine Trennung vom Partner, der Verlust eines lieben Menschen, oder die schlichte Erkenntnis, das es so nicht weiter gehen kann, oder soll.

GENAUSO UNERWARTET WIE DIE KANONENKUGEL

in das Gebäude traf, genauso unerwartet trifft es uns. Gleichwohl, ein Krieg lässt die Vermutung zu das etwas Unvorhergesehenes eintreffen könnte! Ist es im Leben nicht genau so? Nichts kommt von ungefähr. Jedes Ereignis wirft seine Schatten voraus, vorausgesetzt wir gehen mit einigermassen offenen Augen und funktionierenden emotionalen Leitbahnen, auch und gerade für uns selbst durchs Leben. Zugegeben, manches kann man weder ahnen, noch fühlen. Ein plötzliches Unglück ist nicht vorhersehbar. Eine Trennung, ein Karriere Ende, oder der Streik der eigenen Gesundheit allerdings sehr wohl.

ZEIT FÜR VERÄNDERUNGEN

 ist meist dann, wenn wir das Limit erreicht haben, oder eben dieses „Unvorhersehbare“ eintrifft. Völlig neben der Spur versuchen wir zu retten was möglicherweise doch noch zu retten ist, wollen uns den „Verlust“ nicht zugestehen. Es kann doch alles nicht sein. Wem die Gesundheit mal einen derben Hieb verleiht ist man direkt erst einmal für einige Zeit „aus dem Rennen„. Es wird schon wieder, so die eigene Hoffnung. Was wird wieder? Der Alte Trott? Sicherlich ist der „Burn Out“, der „Herzinfarkt“, oder „was auch immer“ in einiger Zeit stabilisiert. Man fühlt sich einigermassen wohl und geht das Leben wieder an. Es muss. Irgendwo hat man ja seine Verpflichtungen, oder? Klar, genau deswegen ändert sich auch nichts. Bereits einige Wochen weiter ist alles wie zuvor. Die Warnzeichen sind (fast) vergessen und der Alltag darf wieder seinen Lauf nehmen. Zumindest bis zu nächsten Warnschuss, falls dieser dann nicht der Letzte ist. Egal, man hat ja seine Verpflichtungen… und, Ein „Indianer kennt keinen Schmerz“!

IN UNSERER ALLTÄGLICHEN

Betriebsblindheit laufen wir halt schon mal gegen einen Baum. Plötzliche Ereignisse wären der ideale Zeitpunkt Veränderungen einzuleiten, hätten wir nicht die Situation an sich erst einmal zu verarbeiten. Ja, es tut weh und das ist auch gut so! Ansonsten würden wir das, was verloren wurde, nicht schätzen. Es ist gut sich Zeit zu nehmen, Krankheit, Schock und Trauer zu überwinden! Gleichwohl, das eigene Leben geht weiter und möglicherweise ist es doch an der Zeit eine Auszeit einzulegen, oder vielleicht auch ganz auszusteigen? Schlussendlich kann jeder sein Leben auf eine andere Wise gestalten als zuvor. Un manch einer lebt damit sogar glücklicher.

ES MUSS NICHT IMMER DAS UNERWARTETE SEIN

welches den Hinweis gibt etwas in seinem Leben zu verändern. Zahlreiche Berichte und gute Bücher geben Auskunft über das Bedürfnis nach einer Auszeit, oder sogar einem Ausstieg. Die Lust nach Entschleunigung wie danach etwas sinnvolles zu tun verbreitet sich immer mehr. Eine Auszeit scheint dabei leichter umzusetzen zu sein als gleich ein Ausstieg.


WIE DEFINIERT SICH AUSZEIT?

Eine Auszeit kann eine individuell gestaltete Personal- und somit auch Persönlichkeitsentwicklung sein. Der Mensch soll von seiner Tätigkeit abstand nehmen um neue Perspektiven zu entwickeln. In modernen Unternehmen ist die Auszeit, oder auch Sabattical genannt, oftmals integriert oder kann nach persönlicher Absprache vereinbart werden. Arbeitgeber haben die positiven Auswirkungen auf den Arbeitnehmer für sich erkannt. Eine andere, durchaus ähnliche Form ist das Modell der Lebensarbeitszeit. Der Arbeitnehmer kann Arbeitsstunden auf ein Zeitkonto, meist bei einem externen Versicherungsunternehmen, gutschreiben und bei Bedarf auch abbuchen. Mit diesem Modell kommt es zu keinen finanziellen Engpässen. So kann der persönliche Traum in Erfüllung gehen früher zu reisen, oder eben eher den Altersruhestand zu geniessen. So weit die Definition.

AUSZEIT / AUSSTIEG

Während eine Auszeit einen zeitlichen Rahmen hat fehlt dieser beim Ausstieg.
Ein Ausstieg ist meist verbunden mit einer, oder besser vielen Veränderungen der Lebensweise, ohne dabei zwangsweise seinen Wohnort zu verlassen. Welche Veränderungen jeder für sich wahr nehmen will, oder vielleicht auch muss, ist ebenso vom jeweiligen Lebensstandard abhängig wie von der eigenen Vorstellungskraft leben zu wollen.

BESITZ VERPFLICHTET

und wer viel besitzt hat auch entsprechende Verpflichtungen. Bedenkt man das jedes „Ding“ das angeschafft wird mehr oder weniger seine Pflege benötigt so kann sich schon manch Berg an Verpflichtungen aufbauen. Wer dazu noch kostenpflichtige, oder kostenintensiven Besitz anhäuft, der wird um so mehr ackern müssen diesen zu erhalten. Dies gilt ebenso für die immobilen wie mobilen Güter. Wenig zu besitzen schafft Flexibilität und Unabhängigkeit. Wie wenig muss dabei jeder für sich entscheiden. Es gibt Menschen die ihr Hab und Gut in einem Rucksack verstauen können und so die Welt kennen lernen! Andere haben ein festes Heim als Anlaufpunkt wohin sie immer wieder zurück kehren. Die Vielfalt der Möglichkeiten ist schier unendlich. Wichtig ist das TUN. Diese drei Buchtaben sind der Schlüssel zu allem, egal was man auch immer erreichen möchte…

AUSSTEIGEN BEDEUTET EINE VORSTELLUNG,

also eine Lebens-Idee von dem zu haben was man tun will und wie man leben möchte. Ein Ausstieg will organisiert und geplant werden, insofern man nicht im Sumpf versinken, sich in die Abhängigkeit wie dem „Good Will“ anderer Menschen bzw. des Staates begeben möchte. Es ist wie bereits geschrieben eine Idee vom eigenen Leben, eine Vorstellung davon wie, mit welchen Mitteln und in welchem „Standart“ man leben mag. Standart, eine Bezeichnung um etwas zu kategorisieren, gleichzeitig ein Wort das genau das beschreibt aus dem man austritt und „unberechenbar“ für seine Mitmenschen wird. Ein Zustand der Freiheit, gleichwohl eine möglichen „Aussenseiter Daseins“, am Rande der „normalen“ Gesellschaft und dennoch mittendrin.

MANCHE LEBEN

abseits der Gesellschaft auf dem Land, in fernen Ländern, oder in den Bergen. Manche mitten unter uns. Ihre Tätigkeiten sind verschieden und nicht jede Tätigkeit liegt jedem. Wer sein Leben als Reiseblogger bestreiten mag wird unterwegs sein wollen. Die Chancen stehen gut. Warum es nicht versuchen? Der Weg dorthin lässt sich vorbereiten. Mit Konsequenz, einem gesundem Ehrgeiz wie der passenden Vision lässt sich vieles erreichen! Dabei gilt immer noch meine alte Weisheit: „Was Du heute denkst, wirst Du morgen sein!“ Vielleicht nicht direkt morgen, alles braucht seine Zeit und ein steter Tropfen formt den Stein.


WANN IST DEINE AUSZEIT?

2016-12-04T13:33:14+00:00 Juli 5th, 2016|Personal Coach|