GESUNDHEIT

WANN IST MAN EIGENTLICH „GESUND“?

So richtig kann das eigentlich keiner sagen. Gesundheit ist nicht definiert. Wohl aber jede Art von Krankheit. Gesundheit zu definieren wird bislang mit den Worten „Gesundheit ist das Fehlen von Krankheit“ umschrieben. Wir Europäer kümmern uns erst um unsere Gesundheit wenn sie abhanden kommt. Erst wenn wir krank werden, ein Teil unseres Wohlbefindens also abhanden kommt, beginnen wir unsere Gesundheit zu beachten und etwas für ihre Wiederherstellung zu unternehmen. Erst jetzt gehen wir zum Arzt, eine Folge unseres Gesundheitssystems. Im Gegensatz dazu gehen Asiatische Völker zum Arzt um zu erfahren was  sie in ihrem jeweiligen Zustand tun können um gesund zu bleiben. Ein völlig anderer, präventiver Ansatz.

WENN DIE GESUNDHEIT ABHANDEN KOMMT

fehlt etwas. Mit sinkendem Gesundheitsstand sinkt auch das Wohlbefinden und damit die eigene Leistungsfähigkeit. Wer kennt das nicht? Bereits eine leichte Grippe reicht aus um die Konzentration zu beinträchtigen. Anstatt dem Körper Raum für die Genesung anzubieten hilft der Griff zu Medikamenten Symptome zu lindern und Leistungsfähigkeit wieder herzustellen. Sicher helfen Medikamente, gleichwohl deren Nebenwirkungen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und das Reaktionsvermögen haben. Wir mißachten nicht nur unsere eigenen Bedürfnissen sondern gefährdern auch noch unser Umfeld in dem wir uns bewegen unter Umständen erheblich. „Was ich mir nicht wünsche, das füge keinem anderen zu“, wäre ein guter Ansatz für Gesundheit wie Sicherheit.

UND DER BETRIEB?

Wer gesund ist kann seine Arbeitskraft einbringen. Fehlende Gesundheit bedeutet auch eine fehlende Leistungsfähigkeit, was mit betrieblichen Verlusten durch mangelnde Arbeitsleistung gleichzusetzen wäre. Wer dazu noch seine Kollegen ansteckt nimmt Einfluss auf die Produktionsfähigkeit des Unternehmens, ob ihm das bewusst ist oder nicht. Auch Arbeitgeber sollten sich dessen im Klaren sein und ihren Mitarbeitern Genesungsraum bieten. Es ist nicht die ansteckende Erkältung, oder Grippe alleine. Das psychische Wohlbefinden wirkt sich gleichfalls auf Betriebsklima wie Leistungsfähigkeit aus. Stress wirkt sich ebenso wie duerhafte, also chronische Herausforderungen, auf das eigene Umfeld aus. Im Betrieb wie zu Hause.

JE BESSER MAN SICH FÜHLT,

desto fröhlicher und ausgeglichener wandelt man durchs Leben. Nicht ganz, äussere Einflüsse haben Einfluss auf unser Erleben und Wohlergehen. Ist der Gesundheitspegel werden wir „angreifbar“. Es ist an der Zeit sich Zeit für sich selbst zu erlauben und den Wohlfühlpegel zu steigern. Steigern bedeutet zunächst einmal Abstand nehmen um das innere Gleichgewicht wieder in Balance zu bringen. Ein Zustand den viele nicht mögen, da er meist erst einmal eine innere Unruhe verströmt. Das ist Ok und vollkommen normal. Die gewonnene Zeit will gefüllt werden und zwar mit gekonntem Nichtstun! Leistung erbringen um den Wohlfühlpegel zu steigern wäre jetzt der falsche Weg. Positiv: Ein äusseres Lächeln wirkt sich auch nach innen aus.

ANSPANNUNG UND ENTSPANNUNG

helfen Balance zu wahren, das Gedankenkarussel anzuhalten und Energie zu tanken. Auszeit bedeutet Tapetenwechsel. Raus aus den eigenen vier Wänden, etwas Anderes erleben. Dabei spielt es keine Rolle wie man unterwegs ist. Wer mit dem Zelt leben kann ist ebenso gut bedient wie der Wellnessreisende. In entspannter Atmosphäre lösen sich meist auch, möglicherweise aufgestaute häusliche Herausforderungen. Auch hier gilt das Prinzip der Balance!

AUSZEITEN

helfen Balance zu wahren, das Gedankenkarussel anzuhalten und Energie zu tanken. Auszeit bedeutet Tapetenwechsel. Raus aus den eigenen vier Wänden, etwas Anderes erleben. Dabei spielt es keine Rolle wie man unterwegs ist. Wer mit dem Zelt leben kann ist ebenso gut bedient wie der Wellnessreisende. In entspannter Atmosphäre lösen sich meist auch, möglicherweise aufgestaute häusliche Herausforderungen. Auch hier gilt das Prinzip der Balance!

UND WARUM?

Weil ich es mir wert bin!

ÜBERTRIEBEN?

Ich denke nicht. Alles was Du hast bist Du. Alles was Du besitzt ist ersetzbar. Auch Du und Deine Position im Unternehmen. Deine Gesundheit ist es nicht. Einmal abhanden gekommen bekommst Du vielleicht noch eine Chance – oder eben nicht. Dann musst Du mit dem Leben was übrig ist – dauerhaft. Jammern und sich stets damit auseinandersetzen wie schlecht es einem geht und was alles nicht mehr geht hilft nicht, es verschlimmert die Gesamtsituation nur. Jetzt hilft nur noch den Blick auf das zu richten was in diesem Rahmen noch möglich ist. Es hätte möglicherweise anders sein können. Die Entscheidung lag, wenn es keine äusseren Umstände waren, bei Dir. War es das WERT?

JETZT

ist der richtige Augenblick etwas für Dich zu tun. Du lebst weder gestern noch morgen; Du lebst jetzt, auch wenn uns die eigenen Gedanken etwas Anderes vorgaukeln wollen. Morgen ist noch nicht geboren, das Gestern ist vergangen. Der einzige Augenblick in dem Du aktiv werden kannst ist jetzt, genau jener Augenblick in dem Du lebst! 
Ja, wir planen unsere Zukunft. Wir tun dies in der Hoffnung morgen noch so fit und gesund zu sein wie heute. Wir tun Alles um uns abzusichern, um Produktions- und  Umsatzzahlen zu optimieren und lassen uns dabei von Werten in Form von „Likes“ und „Gefällt mir“ führen.


WANN GENAU BIST DU BEREIT DIR SELBST UND DEINEM KÖRPER EIN „LIKE“, ODER GAR EIN „GEFÄLLT MIR“ ZUKOMMEN ZU LASSEN?


2016-12-04T13:35:29+00:00 Juni 5th, 2016|Fit und Gesund|